Donnerstag, 29. Oktober 2020

hugo49 liegt gut im Zeitplan: Nova Sedes legt in Bayreuth sportliches Tempo vor

Bereits vor dem Baubeginn in Bayreuth hat sich gezeigt, dass die Nova Sedes Wohnungsbau eG mit ihrem Bauprojekt hugo49 nicht nur sprichwörtlich, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus möchte – schließlich stellt ein achtstöckiger Turm das Wahrzeichen des geplanten Stadtquartiers dar. Doch nicht nur das stattliche Haus Nr. 1, welches über das Wohnprojekt hinausragen und bereits aus der Ferne erkennbar sein wird, steht für die Ambitionen der Wohnungsbaugenossenschaft. Auch in Sachen Baufortschritt legt die Nova Sedes ein sportliches Tempo vor.

Nova Sedes setzt anspruchsvollen Zeitplan durch

Seit dem Spatenstich am 22. August 2019 hat sich auf dem Areal an der Hugenottenstraße viel getan – der Rohbau des „hugo Leben“-Turms, der im ersten Bauabschnitt errichtet wurde, überragt bereits heute viele der umliegenden Gebäude. Dem Bundesamt für Statistik zufolge beträgt die durchschnittliche Bauzeit eines Einfamilienhauses 18 Monate, für ein Mehrfamilienhaus werden im Schnitt 24 Monate benötigt. Mit dem Projekt hugo49 entsteht im Bayreuther Stadtteil St. Georgen nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern ein ganz neues Stadtviertel. Vor diesem Hintergrund sieht sich die Nova Sedes Wohnungsbau eG nach rund 13 Monaten Bauzeit äußerst gut im Zeitplan und hat sich auch von der nach Baubeginn aufgekommenen Coronakrise nicht in nennenswertem Maße ausbremsen lassen.

Bis zur Erteilung einer Baugenehmigung können bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus bis zu sechs Monate vergehen. In Anbetracht der Größe des Bauprojektes hugo49 hat die Nova Sedes somit ein anspruchsvolles zeitliches Konzept bislang überaus erfolgreich umgesetzt.

Auch der Verkauf der Wohnungen weit fortgeschritten

Nicht nur die Arbeiten für hugo49 sind weit fortgeschritten, auch die Nachfrage nach den Wohnungen ist bereits vor dem Abschluss der Arbeiten enorm. Alle Einheiten des ersten Bauabschnitts waren innerhalb kürzester Zeit komplett vergeben, die 14 Wohnungen und das Penthouse des achtstöckigen Turms hatten bereits vor der Fertigstellung des Rohbaus einen Käufer gefunden.

Im Ende Juli begonnenen zweiten Bauabschnitt entstehen unter dem Motto „hugo Wohnen“ in zwei Gebäuden weitere 41 Wohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten. Auch diese finden reißenden Absatz: Gut die Hälfte der Wohnungen sind bereits verkauft, viele weitere sind darüber hinaus schon für Interessenten reserviert.

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Donnerstag, 15. Oktober 2020

Nova Sedes-Genossenschaftsanteile dank Satzung ratierlich besparbar

Bezüglich des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen lässt ein landläufiger Irrglaube angehende Mitglieder und Interessenten gelegentlich zweifeln, ob sie ihre Einlagenzahlungen tatsächlich in Raten leisten können. Denn einer recht weit verbreiteten Fehlannahme zufolge sei dies laut Genossenschaftsrecht nicht möglich. Dieses Missverständnis hat seinen Ursprung im § 7 des Genossenschaftsgesetzes, das besagt, dass die Spareinlage in einer Summe einzuzahlen ist. Doch einem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 16.03.2009 (Aktenzeichen II ZR 138/08) zufolge kann ein Sparer durchaus monatliche Zahlungen für den Genossenschaftsanteil leisten – nämlich dann, wenn die Satzung der Genossenschaft eine Regelung enthält, nach der die Einzahlung der Einlage in Raten erfolgen darf. Mitglieder der Nova Sedes Wohnungsbau eG – und solche, die es werden wollen – sind diesbezüglich in einer vorteilhaften Situation: Die Satzung der Wohnungsbaugenossenschaft (Stand 31.10.2019) enthält genau eine solche Regelung, und zwar in § 16 (4), welcher explizit besagt „Der Vorstand kann Ratenzahlungen in Höhe von mindestens EUR 13,00 monatlich, beginnend ab dem 2. Monat nach Zulassung der Beteiligung einräumen.“

Ein Weg zur ratierlichen Einzahlung bei Nova Sedes: das VL-Sparen

Ein möglicher Weg, diese Ratenzahlung bei der Nova Sedes Wohnungsbau eG umzusetzen, liegt in der Besparung von Genossenschaftsanteilen mit vermögenswirksamen Leistungen. Diese Möglichkeit der Sparanlage, die zudem unter gewissen Voraussetzungen staatliche Förderung durch die Arbeitnehmersparzulage erfährt, ist im § 2 Abs. 1 Nr. 1 lit. g des Fünften Gesetzes zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer (5. VermBG) festgeschrieben.

Das VL-Sparen ist über eine Vielzahl von bekannten und weniger bekannten Anlageformen wie Aktien, Fonds oder auch Genussscheine möglich, die gängigste Variante ist jedoch noch immer der Bausparvertrag. Diese Sparform wird auch in Niedrigzinszeiten noch immer am häufigsten von Banken angeboten, so lag allein im Jahr 2019 die Zahl der Neuabschlüsse bei einer Vertragssumme von 1,7 Mio. Euro. Dabei werden Bausparverträge nicht zuletzt aufgrund der renditemindernden Kosten von deutschen Verbraucherschützern seit Jahren kritisch gesehen.

Nova Sedes nutzt Ratenzahlungsoption zur gezielten Förderung der Mitglieder

Steht nicht die spätere Baufinanzierung, sondern die Gewinnerzielungsabsicht für den Sparer im Vordergrund, sind andere Anlageformen wie die genossenschaftliche VL-Sparanlage oftmals die bessere Alternative zum Bausparvertrag. Um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu eröffnen, die lukrative Sparanlage bequem mit monatlichen Raten zu besparen, hat die Nova Sedes Wohnungsbau eG vor einigen Jahren den Satzungstext angepasst und um einen Passus zur Ratenzahlung erweitert. Durch die Option der Einlagenzahlung über eine monatliche VL-Sparrate ermöglicht die Wohnungsbaugenossenschaft den Mitgliedern, bei Erfüllung gewisser Voraussetzungen die staatliche Unterstützung der Arbeitnehmersparzulage in Anspruch zu nehmen.

Somit nutzt die Nova Sedes die ratierliche Einlagenzahlung als ein weiteres Werkzeug, um ihren Förderauftrag gegenüber ihren Mitgliedern noch besser zu erfüllen. Mitglieder können dank der speziell zu diesem Zweck eingeführten Ratenzahlungsoption bereits seit mehreren Jahren die staatliche Förderung beim Finanzamt beantragen.

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Dienstag, 6. Oktober 2020

Baufortschritt auf dem hugo49-Areal: Generationenübergreifendes Wohnkonzept der Nova Sedes nimmt Formen an

 

    Auf dem Areal der Nova Sedes Wohnungsbau eG an der Hugenottenstraße 49 in Bayreuth geht es kräftig weiter voran. Die Umrisse der verschiedenen Gebäudekomplexe zeichnen sich immer deutlicher ab und vermitteln bereits eine Ahnung von den großen Dingen, die hier im Entstehen sind. Ein Gebäude mit besonderer Bedeutung für das geplante Multi-Generationen-Quartier ist das geplante Ärzte- und Gesundheitszentrum, das einen Teil der gesundheitlichen Versorgung der Bewohner übernehmen soll. Der Querbau, in dem das Ärztehaus seinen Standort finden wird, ist bereits äußerst weit fortgeschritten.

    Ärztehaus dokumentiert das Engagement der Nova Sedes für Multi-Generationen-Wohnen

    Das Ärzte- und Gesundheitszentrum zeigt, wie ernst die Nova Sedes Wohnungsbau eG das generationsübergreifende Wohnkonzept von hugo49 nimmt. Denn im Zentrum des innovativen Stadtquartiers steht der Gedanke, Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden auch im gehobenen Alter zu ermöglichen. Für die größtmögliche Selbstständigkeit bis ins hohe Alter ist hier vieles getan, angefangen bei den barrierefreie Wohnungen nach Bayerischer Bauordnung. Die zahlreichen Geschäfte und Dienstleister in der unmittelbaren Umgebung stellen zudem sicher, dass sich die wichtigsten Dinge des täglichen Lebens fußläufig erledigen lassen – so ist es auch kein Problem, wenn das Auto beispielsweise aufgrund des Alters abgeschafft werden muss. Die gute verkehrstechnische Anbindung stellt sicher, dass man mit oder ohne PKW stets mobil bleibt.

    Das Ärztehaus macht neben den Wohngebäuden von „hugo Wohnen“ und „hugo Leben“ einen zentralen Bestandteil des Stadtquartiers der Nova Sedes aus. Das Zentrum wird mit verschiedenen Fachpraxen einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung leisten und somit das Dienstleistungsangebot in Laufweite ergänzen.

    Unterstützung ist immer in der Nähe

    Auch, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht mehr zu 100 Prozent klappt, sind die Bewohner nicht auf sich allein gestellt: Im Stadtquartier stehen neben einem Pflegedienst zahlreiche weitere Service- und Unterstützungsangebote zur Verfügung. Zudem besteht in der Wohnanlage „hugo Komfort“ die Möglichkeit für betreutes Wohnen, für den Fall der Fälle gibt es dort auch eine Tagespflegeeinrichtung. Um Menschen jedes Alters komfortables Wohnen zu ermöglichen, ist in dem geplanten Stadtquartier der Nova Sedes also an alles gedacht.

Montag, 28. September 2020

Nova Sedes Wohnungsbau eG setzt auf starkes Team aus Wärmepumpe und Solarstrom

Das geplante Gebäude der Nova Sedes Wohnungsbau eG in der Pfeifferstraße in Weiden sticht durch sein ausgefeiltes Energiekonzept hervor. Zu den zentralen Säulen dieses Konzeptes zählt neben der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach auch eine Wärmepumpe zur Erzeugung von Warmwasser und Heizwärme für das Gebäude. Das Highlight dieser Konstellation: Die beiden Komponenten lassen sich ideal miteinander zu einem Hybridsystem kombinieren.

Nova Sedes Wohnungsbau eG deckt den Strombedarf der Wärmepumpe mit PV-Anlage

Wärmepumpen sind eine besonders klimaschonende Technologie, denn sie beziehen bis zu 50 Prozent der zum Heizen benötigten Energie aus der Umwelt. Dazu nutzen sie die Wärmeenergie aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser. Im Grundsatz bedienen sie sich dabei des umgekehrten Kühlschrank-Prinzips: Während der Kühlschrank zur Kühlung des Inhalts seinem Innenraum Wärme entzieht und diese nach außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe dem Grundwasser, der Luft oder dem Erdreich Wärme, um diese als Heizenergie an die zu beheizenden Räume im Haus abzugeben.

Für diese Nutzbarmachung der kostenlosen Umweltwärme benötigen Wärmepumpen elektrische Energie für Antrieb und Pumpe. Obwohl der Stromverbrauch lediglich einen Bruchteil der erzeugten Heizwärme ausmacht, kann auch hier der Aspekt der Nachhaltigkeit und Selbstversorgung zum Tragen kommen, indem dieser Strom emissionsfrei und regenerativ mithilfe einer Photovoltaik-Anlage selbst produziert wird. Genau diesen Weg geht die Nova Sedes Wohnungsbau eG beim Projekt „Sonnenwohnen in den Naabauen“ in Weiden.

Energiespeicher unterstützen Effizienz der Wärmepumpen-Solarstrom-Kombination

Die Kopplung einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage macht aus mehreren Blickwinkeln Sinn: Zum einen trägt die Deckung des Strombedarfs der Wärmepumpe mittels Solarstrom vom eigenen Dach zur Reduzierung der Betriebskosten der Heizungsanlage bei. Neben dem Einspareffekt stärkt die Nutzung von selbsterzeugtem Strom zudem generell die Unabhängigkeit vom jeweiligen Energieversorger.

Die Selbstnutzung des Solarstroms macht sich aus einem weiteren Grund bezahlt: Zwar plant die Nova Sedes Wohnungsbau eG, Überschüsse aus der Solarstromerzeugung gegen Vergütung in das Netz des regionalen Energieversorgers einzuspeisen. Da die Einspeisevergütung jedoch zuletzt kontinuierlich gesunken ist, rechnet sich aktuell der Eigenverbrauch mehr als der Verkauf. Für eine besonders effiziente Nutzung des erzeugten Stroms setzt die Nova Sedes zudem leistungsstarke Energiespeicher ein, die den erzeugten Strom für eine spätere Nutzung speichern und zum benötigten Zeitpunkt zur Verfügung stellen können.

Das starke Team aus Wärmepumpe und Solarstrom kann übrigens nicht nur zur Beheizung und Warmwasserversorgung genutzt, sondern auch zur Kühlung von Räumlichkeiten quasi als Klimaanlage eingesetzt werden. Für die aktive Kühlung wird das umgekehrte Kühlschrank-Prinzip der Wärmepumpe dann wieder im ursprünglichen Betriebsmodus angewendet, indem der Luft im Rauminneren Wärme entzogen und nach außen geleitet wird.

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Freitag, 11. September 2020

Photovoltaik, Energiespeicher und mehr: Das Energiekonzept im Nova Sedes-Projekt Weiden

Zahlreiche Aspekte machen das neueste Bauvorhaben der Nova Sedes Wohnungsbau eG zu etwas Besonderem. Neben dem Standortvorteil in einer der aufstrebenden Wirtschaftsregionen Deutschlands, in der Oberpfalz, zeichnet sich das jüngste Projekt in Weiden insbesondere durch seine nachhaltige Bauweise gemäß den Standards eines KfW-Effizienzhauses 40 plus aus. Dies bedeutet für das geplante Gebäude mit 30 Wohnungen ein ausgeklügeltes Energiekonzept mit anspruchsvoller Wärmedämmung und Energietechnik.

Aufwendige Dämmung im neuen Nova Sedes-Gebäude in Weiden

Die Vorgaben für den Wärmeschutz zu erfüllen und den Transmissionswärmeverlust im gesetzlich vorgegebenen Rahmen für ein Effizienzhaus KfW 40 plus zu halten, stellt hohe energetische Anforderungen an die Wärmedämmung. Aus diesem Grund wird das Gebäude in der Pfeifferstraße hochgedämmt gebaut. Ein Beispiel hierfür war kürzlich auf der Baustelle der Nova Sedes Wohnungsbau eG in Weiden zu beobachten: Es wurde die doppelte Lage Styrodur-Dämmung verlegt, mit der die Bodenplatte von unten gedämmt wird.

Die Bodenplatte des Nova Sedes-Projektes in der Pfeifferstraße in Weiden wird mit einer doppelten Lage Styrodur-Dämmung versehen.

Photovoltaikanlage steht im Zentrum des Energiekonzepts

Das Energiekonzept besticht zudem mit seiner äußerst aufwendigen Energietechnik, die neben einer Photovoltaikanlage auch die dazugehörigen Energiespeicher sowie eine Wärmepumpe beinhaltet. Mittels Solarzellen auf der Dachfläche wird Sonnenenergie für die Stromversorgung im Haus nutzbar gemacht. Das Thema Sonnenenergie hat auch den Namen des Projektes inspiriert: „Sonnenwohnen in den Naabauen“. Aufgrund der zentralen Bedeutung der Solarenergie für das Projekt verrät die Nova Sedes einige Details zu der geplanten PV-Anlage.

Die Photovoltaikanlage auf dem Gebäude in der Pfeifferstraße verfügt über eine Leistung von ca. 69 kWpeak und wird in der Lage ein, rund 63.500 Kilowattstunden im Jahr zu erzeugen. Um die 11.500 kWh/a des durch Solarenergie produzierten Stroms werden voraussichtlich von der Wärmepumpe genutzt. Die im Haus eingesetzten Energiespeicher verfügen über eine Speicherkapazität von ca. 52 kWh.

Mithilfe der Photovoltaikanlage wird ein Eigenversorgungsgrad für den Allgemeinstrom des Hauses (ohne Strombedarf der Wohnungen) von voraussichtlich 75 Prozent erreicht werden. Rund 16.000 kWh/a des Stromverbrauches entfallen auf Wärmepumpe sowie Aufzug, Flurbeleuchtung etc. Die Stromnutzung PVStrom im Gebäude beläuft sich auf rund 12.000 Kilowattstunden im Jahr.

Da im Projekt der Nova Sedes Wohnungsbau eG kein Mieterstrommodell geplant ist, ergibt sich unter Berücksichtigung des Strombedarfs der Wohnungen ein rein rechnerischer Strom-Eigenversorgungsgrad von 17,5 Prozent. Dieser Rechnung ist ein geschätzter Stromverbrauch aller 30 Wohnungen von 52.500 kWh/a (1.750 kWh/a je Wohnung) zugrunde gelegt.

In der Praxis ist geplant, die Überschüsse aus der Solarstromerzeugung zukünftig gegen Vergütung nach EEG in das Netz des Energieversorgers einzuspeisen. Diese Stromeinspeisung ins öffentliche Netz wird sich voraussichtlich auf 51.500 Kilowattstunden im Jahr belaufen.

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Montag, 7. September 2020

Nova Sedes-Stadtteilprojekt hugo49: Baugrube für Bauabschnitt II ist ausgehoben

Gut ein Monat ist seit dem Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt des Stadtteilprojekts hugo49 in Bayreuth vergangen. Seitdem hat sich auf der Baustelle an der Hugenottenstraße im Stadtteil St. Georgen viel getan. Aus dem kleinen Loch, für das Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger persönlich Hand an den Bagger legte, ist eine ausgewachsene Baugrube geworden. Mehrere Tonnen Erdreich wurden bewegt, um diese bis zur Baugrubensohle auszuheben.

Die Gebäude des neu entstehenden Stadtquartiers der Nova Sedes Wohnungsbau eG stehen inmitten großzügiger Grünflächen. Dies wird sich nicht nur positiv auf die Wohnqualität der späteren Bewohner auswirken. Vielmehr haben die großflächigen räumlichen Gegebenheiten auch die Wahl der Baugrubenart beeinflusst: Projektentwickler und Bauherr Nova Sedes hat sich für den zweiten Bauabschnitt für eine geböschte Baugrube entschieden.

Die Nova Sedes zu den Vorzügen einer geböschten Baugrube

Geböschte Baugruben sind nur möglich, wenn die räumlichen Verhältnisse ausreichend Platz bieten. Dann kann die Baugrube mit angeschrägten Wänden, einer sogenannten Böschung, versehen werden, die Baugrubensohle und Geländeoberfläche verbindet. Diese Böschung benötigt keine zusätzliche Sicherung, solange keine größerer Mengen Hang- oder Oberflächenwasser einfließen.

Selbstverständlich werden bei der Anlage der Baugrubenböschung von der Nova Sedes Wohnungsbau eG und der von ihr beauftragten Baufirma die Vorgaben der DIN 4124 und alle relevanten Vorschriften der Berufsgenossenschaft berücksichtigt. Hierzu zählen insbesondere ein den Bodenverhältnissen entsprechender Böschungswinkel und die Freihaltung der Böschungskante von Lasten, um ein Abrutschen zu verhindern.

Hohe Böschungen werden zudem in Stufenform errichtet, bei denen sogenannte Bermen alle drei Höhenmeter die Abschrägung mit einem annähernd waagerechten Absatz unterbrechen. Diese Stufen dienen dazu, gegebenenfalls abrutschendes Material aufzufangen, und können zudem zur Begehung genutzt werden.

Mit der Wahl einer geböschten Baugrube ist die Nova Sedes Wohnungsbau eG in der Lage, einen echten Kostenvorteil für das Bauvorhaben in Bayreuth zu realisieren. Denn eine Böschung ist meist kostengünstiger als eine Baugrubenverbauung, die bei beengteren Raumverhältnissen notwendig wird.

Arbeiten für hugo49 schreiten zügig voran

Wie die Nova Sedes hervorhebt, sind die Arbeiten auf dem Areal an der Hugenottenstraße nunmehr so weit fortgeschritten, dass sich die Ausmaße der Gebäudekomplexe bereits erahnen lassen und in absehbarer Zukunft die ersten Gebäudestrukturen entstehen sollten. So können Passanten dem Entstehen des neuen Stadtquartiers live zusehen und täglich den Baufortschritt verfolgen.

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Mittwoch, 26. August 2020

Jüngstes Nova Sedes-Bauprojekt in Weiden: Was genau bedeutet der Energieeffizienzstandard KfW 40 plus?

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, haben kürzlich die Arbeiten an einem prestigeträchtigen Projekt der Nova Sedes Wohnungsbau eG begonnen: In Weiden in der Oberpfalz entstehen im Rahmen eines der größten dortigen Bauvorhaben des Jahres 30 Wohnungen. Der Name „Sonnenwohnen in den Naabauen“ deutet bereits eine der Besonderheiten des geplanten Gebäudes an: Sonnenenergie spielt in dem Objekt an der Pfeifferstraße eine entscheidende Rolle, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach soll die Kraft der Sonne für die Stromversorgung nutzbar machen. Doch das ist bei Weitem nicht alles: Das gesamte Gebäude wird von der Nova Sedes Wohnungsbau eG gemäß den Energiestandards eines KfW-Effizienzhauses 40 plus errichtet.

Für die Käufer der Wohnungen bedeutet das nicht nur merkliche Einsparungen bei den Heiz- und Stromkosten, sondern eine beträchtliche staatliche Förderung: Neben zinsvergünstigten Krediten bis zu einer Darlehenssumme von 120.000 Euro erhalten die zukünftigen Inhaber der Wohnungen bis zu 30.000 Euro Tilgungszuschuss zu diesen Darlehen. Doch welche Standards müssen eigentlich für ein Effizienzhaus KfW 40 plus erfüllt werden? Die Nova Sedes beschreibt die wichtigsten Rahmenbedingungen.

Das Effizienzhaus KfW 40 plus

Der Effizienzhaus-Standard der KfW besteht aus zwei grundlegenden Kriterien: Dem Primärenergiebedarf, also dem Gesamtenergieverbrauch für die Nutzung von Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung, und dem Transmissionswärmeverlust, also der Wärmemenge, die das Haus über Wände, Fenster, Türen und Dach verliert. Die Energieeffizienzwerte der KfW-Standards beziehen sich dabei auf den Energieverbrauch eines Referenzgebäudes: einem KfW-Effizienzhaus 100, das die Mindestvorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt. Der Primärenergiebedarf eines KfW 40 plus-Effizienzhauses darf demzufolge maximal 40 Prozent des Verbrauches des Referenzgebäudes betragen. Beim Transmissionswärmeverlust muss gegenüber dem Vergleichsgebäude ein Anteil von 55 Prozent erreicht oder unterschritten werden. Die Verringerung der Verbrauchs- und Verlustwerte wird durch umfangreiche bauliche Wärmeschutzmaßnahmen erreicht.

Ein KfW-Energieeffizienzhaus 40 plus spart also gegenüber einem vergleichbaren Neubau um die 60 Prozent an Wärmeenergie. Das „Plus“ im Effizienzhaus 40 plus, wie es die Nova Sedes Wohnungsbau eG in Weiden anstrebt, bezieht sich dabei auf ein Paket an Zusatzanforderungen, die gegenüber dem Effizienzstandart KfW 40 erfüllt werden müssen. Zu diesen gehören:

  • eine Anlage zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (zum Beispiel Photovoltaik-, KWK- oder Windkraftanlage) die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Gebäude befindet
  • ein stationäres Batteriespeichersystem als Stromspeicher für die erzeugte Energie
  • eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit einem Wärmebereitstellungsgrad von mindestens 80 Prozent
  • ein Benutzerinterface in jeder Wohneinheit zur Information über den Stromverbrauch und den Stromertrag des Hauses

Diese zusätzlichen Vorgaben erfüllt das Neubauprojekt der Nova Sedes mit einem Wärmepumpensystem, einer Wohnraumbelüftungsanlage sowie einer Photovoltaikanlage direkt auf dem Dach des geplanten Gebäudes mit einem dazugehörigen Stromspeichersystem.

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Klimaziele nur mit Neubau erreichbar

  txn. Der Wohnungsneubau bringt größere Einsparpotenziale bei Energie und Emissionen mit sich als die Bestandssanierung. Foto: Dorniede...