Freitag, 27. August 2021

Gerichtsurteil erklärt „Strafzinsen“ bei Banken für legal – Nova Sedes empfiehlt, über Alternativen zu Sparbuch & Co. nachzudenken

Strafzinsen für Bankguthaben sind aktuell für Sparer ein echtes Kreuz: Wer Geld auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto parkt, bekommt längst nicht mehr nur minimale Zinsen auf sein Erspartes, sondern zahlt bei vielen Banken sogar obendrauf. Von immer mehr Geldinstituten werden sogenannte „Verwahrentgelte“ auf kurzfristige Bankeinlagen erhoben. Doch dürfen sie das überhaupt? Wie die Nova Sedes erklärt, hat ein Gerichtsurteil des Landgerichts Leipzig die Negativzinsen jetzt zumindest für ein Kreditinstitut für zulässig erklärt.

Worum ging es in dem Gerichtsurteil?

Konkret ging es in dem Urteil am Leipziger Landgericht um Minuszinsen, die sowohl von Neukunden als auch das Kontomodell wechselnden Bestandskunden auf den Girokonten der Sparkasse Vogtland verlangt wurden. Die Verbraucherzentrale Sachsen hielt dies für unzulässig und reichte Klage ein. Doch die Richter gaben der Sparkasse Vogtland Recht und wiesen damit die Klage der Verbraucherzentrale ab. Die Nova Sedes hält das Gerichtsurteil für wegweisend, viele Geldhäuser in Deutschland dürften sich durch die richterliche Entscheidung in ihrer Strafzins-Praxis bestätigt fühlen.

Warum gibt es Strafzinsen?

Bereits seit geraumer Zeit erhalten Kunden für ihre klassische Einlagen bei Banken und Sparkassen so gut wie keine Zinsen mehr. Hinter diesem Phänomen steht die Europäische Zentralbank (EZB), die mit ihrer Geldpolitik die Marktzinsen bereits seit Jahren in den negativen Bereich befördert hat. Seit der Senkung des EZB-Einlagenzinses für Banken auf minus 0,5 Prozent im Jahr 2019 hat sich die Lage für Sparer jedoch noch einmal deutlich verschärft: Immer mehr Finanzinstitute geben seitdem die Strafzinsen von 0,5 Prozent im Jahr, die sie selbst für bei der Zentralbank geparkte Gelder entrichten müssen, an ihre Privatkunden weiter.

Nova Sedes: Weitere Gerichtsurteile zum Thema Negativzinsen erwartet

Die Verbraucherschützer geben sich jedoch nicht geschlagen – über Klagen gegen mehrere weitere Geldinstitute strebt der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) eine grundsätzliche Klärung der Zulässigkeit von Verwahrentgelten in Verbraucherverträgen an. Aus diesem Grund erwartet die Nova Sedes in absehbarer Zukunft weitere Verhandlungen und Gerichtsurteile zum Thema Negativzinsen. Doch in Ermangelung eines Grundsatzurteils berechnet ein nicht unerheblicher Teil der Kreditinstitute ihren Kunden zwischenzeitlich weiterhin Strafzinsen auf ihr Sparguthaben.

Schlechte Aussichten für die Deutschen, denn die Sparweltmeister setzen immer noch überaus stark auf Sparbuch & Co. Allein auf Sparbüchern schlummern Zahlen der Bundesbank zufolge nicht weniger als 258 Milliarden Euro (Stand Februar). Dass sie ihr Geld eigentlich anders anlegen sollten, wissen Bankkunden dabei schon lange. Doch manchmal hat es bislang scheinbar an der Motivation gefehlt. Aus Sicht der Nova Sedes stellt das aktuelle Gerichtsurteil ein guten Anlass dar, die eigene Geldanlage zu überdenken, und eine Investition des Ersparten beispielsweise in Genossenschaftsanteile in Erwägung zu ziehen. Schließlich lagen die Dividendenzahlungen bei der Nova Sedes Wohnungsbau eG zuletzt bei stattlichen drei Prozent.

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Montag, 9. August 2021

Wohnungen für unterschiedlichste Lebensentwürfe: Nova Sedes baut Micro-Apartments in Bayreuth

Viele Bauprojekte werden gezielt für vorab definierte Zielgruppen konzipiert. Sich auf künftige Bewohner beispielsweise aus bestimmten Altersgruppen, wie junge Menschen oder Ältere, zu fokussieren, scheint häufig auf den ersten Blick die sinnvollste, weil einfachste Lösung. Mit ihrem Bayreuther Stadtquartier hugo49 schwimmt die Nova Sedes Wohnungsbau eG gegen den Strom dieser gängigen Wohnmodelle und hat ein Alternativkonzept entworfen, das auf ein kommunikatives Miteinander von Menschen in verschiedensten Lebensphasen setzt. Der stetige Fortschritt der Arbeiten an dem Mehrgenerationen-Projekt in Bayreuth bedeutet, dass kürzlich mit dem Bau von Haus 6 begonnen werden konnte – einem Wohngebäude mit Micro-Apartments, die sich ideal für junge Menschen, Singles oder Studenten eignen.

Mehrgenerationen-Konzept als Lebensbereicherung

Mit hugo49 hat die Nova Sedes ein Konzept für generationsübergreifendes Wohnen entwickelt, das die Generationen so zusammenbringt, dass diese gegenseitig voneinander profitieren. Das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichsten Lebensformaten wird von allen Seiten oft als eine deutliche Bereicherung empfunden, eröffnet es doch neue Perspektiven und trägt zu einem lebendigeren Lebensumfeld bei. Mit ihrem Multi-Generationen-Projekt in Bayreuth will die Wohnungsbaugenossenschaft genau eine solche lebendige und kommunikative Gemeinschaft mit Treffpunkten für Menschen jeden Alters schaffen – für mehr Lebensqualität für alle Generationen. Denn in dem neuen Stadtquartier soll nicht nur Wohnraum für unterschiedlichste Ansprüche, sondern langfristiger Lebensraum geschaffen werden – für Singles, junge Paare und Familien ebenso wie für Senioren.

Bislang wurden mit den Häusern 1, 2a und 2d zwei Wohngebäude auf dem Areal im Stadtteil St. Georgen nahezu fertiggestellt. Die hier entstandenen Eigentumswohnungen haben bereits samt und sonders neue Eigentümer gefunden. Der Baubeginn für Haus 6 bringt weitere Gelegenheiten, sowohl für künftige Bewohner des Quartiers als auch für Investoren.

Nova Sedes: hugo Micro besonders für Investoren interessant

Für Haus 6 hat die Nova Sedes Wohnungsbau eG ein ganz besonderes Konzept entwickelt: Hier entstehen hochwertige 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 30 und 55 Quadratmetern. Diese sogenannten Micro-Apartments sind es auch, die dem neuen Wohngebäude seinen Namen geben: hugo Micro.

Die 32 modernen Wohnungen werden gemäß der Bayerischen Bauordnung/BayBO barrierefrei gebaut und jeweils mit einer Terrasse oder einem Balkon ausgestattet. Die hochwertige Klinkerfassade sorgt dafür, dass sich das Gebäude optisch nahtlos in das sorgfältig geplante Gesamtbild des Stadtquartiers einfügt.

Da sich die raumoptimierten Wohneinheiten ideal als Kapitalanlage eignen, hat die Nova Sedes bereits entsprechende Vorarbeit geleistet und ein Mietpool-Konzept etabliert. Dies bedeutet für die zukünftigen Eigentümer nicht nur Erleichterungen bei der Verwaltung der vermieteten Wohnungen, sondern auch eine Vorsorgemaßnahme gegen eventuelle Mietausfälle. Denn in einer Mieteinnahmegemeinschaft werden Leerstands- und andere Ausfallrisiken auf alle Mitglieder verteilt.

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Dienstag, 27. Juli 2021

Nova Sedes Wohnungsbau eG in Sachen Elektromobilität wieder in Vorreiterrolle

Eine Unternehmensführung mit einem feinen Gespür für die Themen der Zeit steht als treibende Kraft hinter den Erfolgen der Nova Sedes. Zukunftsorientierung ist und bleibt daher ein großes Thema bei der Wohnungsbaugenossenschaft – und so positioniert sich das Unternehmen aus Neustadt an der Waldnaab derzeit als Wegbereiter in Sachen Elektromobilität. Wie bereits in einem früheren Beitrag berichtet, hat die Nova Sedes Wohnungsbau eG die Anforderungen eines neuen Gesetzes zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge lange vor dessen Inkrafttreten bei ihren Neubauvorhaben umgesetzt. Jetzt geht die Genossenschaft einen Schritt weiter und plant, auf dem Parkplatz eines Hauses im hugo49-Stadtquartier direkt zwei Ladestationen einzurichten.

Der Hintergrund für den Bedarf an Ladeinfrastruktur

Der Ausbau der Elektromobilität stellt eine der zentralen Säulen der Energiewende dar. Doch um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, müssten auf deutschen Straßen bis 2030 mindestens sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge fahren. Dazu braucht es neben der Kaufwilligkeit der Autofahrer vor allem eines: flächendeckende Möglichkeiten, diese Elektroautos auch zu laden. Um zu gewährleisten, dass bei einer derartigen Ausweitung der Elektromobilität auch in ausreichender Zahl Ladepunkte zur Verfügung stehen, setzt die Bundesregierung unter anderem auf Bauherren und Immobilieneigentümer: Diesen werden mit dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) bestimmte Auflagen bezüglich der Ausstattung von Kfz-Stellplätzen mit Ladeinfrastruktur beziehungsweise Ladepunkten gemacht.

Im Bereich der Wohnimmobilien besteht die gesetzliche Verpflichtung lediglich in der Bereitstellung der für die Ladesäulen benötigten Infrastruktur – eine Vorgabe, die von der Nova Sedes bereits bei allen Bauvorhaben der vergangenen drei Jahre durch die Verlegung von Leerrohren in Tiefgaragen und auf oberirdischen Stellplätzen umgesetzt wurde. Sobald ein Bewohner der entsprechenden Gebäude eine Ladesäule benötigt, bieten diese bereits verlegten Leitungsrohre die Möglichkeit einer schnellen und einfachen Nachrüstung.

Bei hugo49 geht Nova Sedes über Gesetzesvorgaben hinaus

Statt für die Einrichtung von Ladesäulen auf konkreten Bedarf vonseiten der Mieter oder Käufer zu warten, hat sich die Nova Sedes entschieden, bei ihrem Bauvorhaben in Bayreuth die Weichenstellung für die Elektromobilität der Bewohner noch weiter voranzutreiben: Im Stadtquartier hugo49 sollen auf den Parkplätzen des Hauses 6 bereits zwei Ladestationen installiert werden. Damit geht die Wohnungsbaugenossenschaft wieder einmal über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, denn eine Verpflichtung, Ladepunkte einzurichten, gibt es nur für Nichtwohngebäude.

Ende Juli wird mit dem Bau von Haus 6 auf dem hugo49-Areal begonnen. Noch ist die konkrete technische Ausstattung der Ladestationen nicht zu 100 Prozent geklärt. Derzeit im Gespräch ist eine besonders kompakte Ladelösung: die Wandladestation oder Wallbox. Diese erlaubt das schnelle Aufladen von Elektroautos über eine an der Wand angebrachte Ladestation. In der engeren Auswahl ist die Wallbox TX-1000, eine dreiphasige Wandladestation mit einer Ladeleistung von 22 kW und einem Energiezähler der Genauigkeitsklasse B (+/- 1 %). Ob die Ladestation in der Ausführung mit einem fünf Meter langen, flexiblen Ladekabel oder mit einer Steckdose in Frage kommt, wird derzeit noch geprüft. In jedem Fall verfügt die Wallbox über den europäischen Standardstecker für die Ladung von Elektrofahrzeugen, einen Typ-2-Stecker.

Die Kostad Wallbox TX-1000 ist in der engeren Auswahl für die Ausstattung von zwei Stellplätzen der Nova Sedes.

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Freitag, 23. Juli 2021

Baufortschritte im Stadtquartier der Nova Sedes: Richtfest auf dem hugo49-Areal

Mit dem Stadtquartier hugo49 geht es beständig weiter voran: Auf dem von der Nova Sedes Wohnungsbau eG entwickelten Areal im Stadtteil St. Georgen konnte ein Nachinvestor jetzt Richtfest für die Häuser 2a und 2d feiern. Die beiden zum „hugo Wohnen“-Konzept zusammengeschlossenen Gebäude umfassen insgesamt 41 Wohnungen und werden im Zuge des zweiten Bauabschnitts erstellt. Die neuen Eigentümer der 36 Komfort- und fünf Penthouse-Wohnungen konnten im Rahmen des Richtfestes ihren baldigen Einzug feiern, die Einheiten sollen zum Jahreswechsel 2021/2022 bezugsfertig sein.

Das hugo49-Konzept für Multi-Generationen-Wohnen

Projektentwickler Nova Sedes hat mit hugo49 ein Stadtquartier entworfen, das für generationenübergreifendes Wohnen in Bayreuth steht. Im Zentrum des Wohnkonzepts steht das Ziel, Menschen auch in gehobenem Alter ein selbstbestimmtes Leben in einer kommunikativen Gemeinschaft zu ermöglichen. Der kommunikative Aspekt wird mit unterschiedlichen Räumen für die Begegnung zwischen Stadtteilbewohnern abgedeckt, darunter die Plaza im Herzen des Quartiers sowie das eigene Stadtteil-Café. Für die medizinische Versorgung und die Lebensqualität ist mit einem Ärzte- und Gesundheitszentrum und einer modernen Wohnanlage für betreutes Wohnen inklusive Tagespflegestation gesorgt.

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Donnerstag, 8. Juli 2021

Nova Sedes Wohnungsbau eG ist in Sachen Infrastruktur für Ladesäulen der Gesetzeslage voraus

Die Nova Sedes Wohnungsbau eG stellt wieder einmal unter Beweis, dass sie zukunftsorientiert und vorausschauend geführt wird. Schon mit der Erstellung eines BaFin-Verkaufsprospektes hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft als Vorreiter in ihrer Branche positioniert und alle an Genossenschaften gestellten Anforderungen in Sachen Transparenz übertroffen. Doch nicht nur mit der BaFin-Prospektierung ist die Nova Sedes ihrer Zeit und dem Gesetzgeber voraus: Bereits im Jahr 2019 wurden bei den Bauvorhaben „hugo49“ und „Sonnenwohnen” Maßgaben umgesetzt, die erst im März 2021 mit Inkrafttreten des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) verpflichtend wurden.

Die Grundsätze des GEIG für Wohngebäude

Am 25.03.2021 ist das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) in Kraft getreten. Mit dem Gesetz verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Elektromobilität durch einen beschleunigten Ausbau der gebäudeintegrierten Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge zu fördern. Dies soll Nutzern das Aufladen ihrer Elektrofahrzeuge zu Hause, am Arbeitsplatz oder auch bei alltäglichen Besorgungen erleichtern. Zu diesem Zweck werden Bauherren und Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden verpflichtet, Parkplätze mit einer gewissen Anzahl an Stellplätzen mit der erforderlichen Infrastruktur für Ladestationen, beziehungsweise direkt mit Ladepunkten auszustatten. Das Gesetz gilt sowohl für Neubauten als auch für größere Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden.

Beim Neubau von Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen sieht das GEIG die Ausstattung jedes Stellplatzes mit der erforderlichen Leitungsinfrastruktur vor, bei größeren Renovierungsmaßnahmen von bestehenden Wohngebäuden müssen Parkplätze mit mehr als zehn Stellplätzen mit der entsprechenden Infrastruktur ausgerüstet werden. Dabei besteht die geforderte Leitungsinfrastruktur im Wesentlichen aus einem Schutzrohr als geeignete Leitungsführung für Elektro- und Datenkabel, zusätzlich ist ausreichend Platz für Mess- und Regelungstechnik einzuplanen.

Nova Sedes Wohnungsbau eG ist den Forderungen des GEIG Jahre voraus

Die vom GEIG verlangte Leitungsinfrastruktur wurde von der Nova Sedes sowohl beim Bau des Bayreuther Stadtquartiers „hugo49“ als auch beim „Sonnenwohnen”-Projekt in Weiden bereits im Jahr 2019 berücksichtigt. Sobald ein Käufer oder Mieter eine Ladesäule wünscht, kann diese also in beiden Objekten schnell und einfach nachgerüstet werden.

Damit ist die Wohnungsbaugenossenschaft nicht nur dem Inkrafttreten des GEIG, sondern auch den Forderungen der Deutschen Energie-Agentur (Dena) aus dem Jahr 2020 weit voraus. In einer von Dena und Prognos gemeinsam durchgeführten Studie zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur in Deutschland prognostizieren die Autoren für die kommenden Jahre einen ausgeprägten Mangel an Stellplätzen mit Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge, insbesondere in dicht besiedelten Wohngebieten. Unter anderem bemängelten die Studienautoren das nahezu nicht existente Angebot von Auflademöglichkeiten in Tiefgaragen. Die Nova Sedes Wohnungsbau eG ist bereits weit vor dem Zeitpunkt der Studienveröffentlichung aktiv geworden und hat bei allen Bauvorhaben der vergangenen drei Jahre vorsorglich Leerrohre in Tiefgaragen sowie oberirdischen Stellplätzen verlegt.

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Donnerstag, 10. Juni 2021

„Sonnenwohnen in den Naabauen“ der Nova Sedes in Weiden: Rohbau fertiggestellt

Die 43.000 Einwohner große Stadt Weiden in der Oberpfalz ist aktuell Standort eines außergewöhnlichen Bauvorhabens der Nova Sedes. Die Wohnungsbaugenossenschaft schafft dort Wohnraum der besonderen Art für die Mitglieder: Das gesamte Gebäude mit insgesamt 30 Wohnungen wird als KfW-Effizienzhaus 40plus und damit nach höchsten Energieeffizienzstandards gebaut. Wie bereits in der vergangenen Woche berichtet, konnten die Bauprojekte der Nova Sedes trotz der Herausforderungen der vergangenen Monate ohne nennenswerte Verzögerungen fortgesetzt werden, und so wurde in Weiden nunmehr bereits die Errichtung des Rohbaus abgeschlossen.

Nova Sedes verhilft Weiden zum ersten KfW-40plus-Gebäude

Mit dem Bau der 30 Wohnungen auf dem Grundstück in der Pfeifferstraße in Weiden erweist sich die Nova Sedes Wohnungsbau eG als echter Vorreiter, denn die Wohnanlage „Sonnenwohnen in den Naabauen“ wird das erste Mehrfamilienhaus mit dem KfW-Energieeffizienzstandard 40plus in Weiden sein. Dabei hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft ambitionierte Ziele in Sachen Energieeffizienz gestellt, denn das Effizienzhaus KfW 40plus ist aktuell (Stand Juni 2021) der höchste energetische Standard im Hausbau.

Was bedeutet der Energieeffizienzstandard 40plus?

Im Zentrum der Effizienzhaus-Standards der KfW stehen zwei Faktoren: Der Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust der Immobilie. Diese beziehen sich darauf, wie viel Energie für die Nutzung von Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung verbraucht wird (Primärenergiebedarf) und wie viel Wärme das Gebäude über Wände, Fenster, Türen und Dach nach außen verliert (Transmissionswärmeverlust).

Dabei gilt: Je kleiner die Zahl bei einem KfW-Effizienzhaus, desto geringer der Energieverbrauch der Immobilie im Vergleich zu dem Referenzgebäude, dem KfW-Effizienzhaus 100. Dieses erfüllt die in der der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegten Mindestanforderungen. Für das KfW 40plus-Effizienzhaus bedeutet dies: Sein Primärenergiebedarf darf 40 Prozent des Verbrauchs eines KfW-Effizienzhauses 100 nicht überschreiten, beim Transmissionswärmeverlust liegt der Grenzwert bei 55 Prozent. Zusammengenommen spart das KfW-Energieeffizienzhaus 40plus gegenüber dem Vergleichsgebäude rund 60 Prozent an Wärmeenergie.

Die oben genannten Vorgaben sind dieselben für das KfW-Effizienzhaus 40 und das KfW-Effizienzhaus 40plus. Das „Plus“ in dem KfW-40plus-Gebäude der Nova Sedes in Weiden geht mit einigen zusätzlichen Voraussetzungen einher. Im Zentrum dieser Zusatzanforderungen steht die Maßgabe, dass das Gebäude auch selbst Energie erzeugen und speichern muss.

Sonnenenergie sorgt für Mieterstrom

Der Name „Sonnenwohnen in den Naabauen“ weist darauf hin, wie diese Energieerzeugung in dem Objekt in Weiden realisiert wird: mithilfe einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes. Für eine Zwischenspeicherung der dort erzeugten Energie wird mit einem 69-kWp-Solarstromspeicher gesorgt. Gemeinsam mit dem Energiedienstleistungs-Partner Naturstrom setzt die Nova Sedes Wohnungsbau eG in Weiden auf der Grundlage dieser technischen Ausstattung ein Mieterstrommodell um. Dies bedeutet: Der lokal erzeugte Solarstrom fließt ohne Umwege über das Stromnetz direkt in die Energieversorgung für die Gebäudetechnik und der Mieter. So wird sich das Gebäude in der Pfeifferstraße künftig mit der klimafreundlich erzeugten Energie von seinem Dach teilweise selbst versorgen können. Für die Mieter kommt dies nicht nur niedrigeren Mietnebenkosten gleich, sondern auch dem angenehmen Gefühl, in einer rundum klimafreundlichen Wohnanlage zu leben.

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Mittwoch, 2. Juni 2021

Corona konnte Gewinnen der Nova Sedes und Dividenden-Auszahlung an die Mitglieder nichts anhaben

Die Nova Sedes Wohnungsbau eG hat sich von der Corona-Krise in keinerlei Hinsicht den Wind aus den Segeln nehmen lassen. Im Gegenteil: Trotz der zahlreichen Herausforderungen, von denen auch die Baubranche nicht komplett verschont geblieben ist, schritten die Arbeiten auf den Baustellen in Bayreuth und Weiden unbeirrbar weiter voran. Beide aktuellen Bauvorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft erlebten keine erwähnenswerten Verzögerungen und sehen daher weiterhin einer Fertigstellung innerhalb des ursprünglichen Zeitrahmens entgegen.

Auch unter einem weiteren Gesichtspunkt ist die Wohnungsbaugenossenschaft aus Neustadt an der Waldnaab überaus stark durch die vergangenen Monate gekommen: Hinsichtlich der Dividendenausschüttung hatten die Mitglieder nie weniger als absoluten Grund zur Freude, denn selbst im Coronajahr 2020 konnte die Nova Sedes Dividenden-Auszahlungen in Höhe von insgesamt 302.846 Euro leisten. Auch der Staat profitierte vom Erfolg der Genossenschaft, denn der Fiskus verdiente circa 80.000 Euro an den Gewinn-Auszahlungen an die Nova Sedes-Mitglieder.

„hugo49“: Das bislang ambitionierteste Bauvorhaben der Nova Sedes

Bayreuth ist der Standort eines echten Prestigeobjekts der Nova Sedes Wohnungsbau eG. Das unter dem Namen „hugo49“ geplante neue Stadtquartier in Bayreuth ist nicht nur aufgrund seines generationenübergreifenden Wohn- und Lebenskonzeptes eine Besonderheit. Vielmehr handelt es sich bei dem exklusiven Wohnquartier um das bisher größte Bauprojekt in der Unternehmensgeschichte der Wohnungsbaugenossenschaft. Auch eine weltweite Pandemie konnte bei dem reibungslos laufenden Bauvorhaben keinen Sand ins Getriebe streuen, und so nähert sich das Vorzeigeprojekt mit großen Schritten seiner Vollendung.

Kommende Jahre bei der Nova Sedes locken mit überdurchschnittlich hohen Auszahlungen

Das weiterhin hohe Bautempo stellt eine äußerst gute Nachricht für die Mitglieder dar, die im Jahr 2022 Sparer bei der Nova Sedes sind. Denn für sie bedeutet es, dass sie mit hohen Auszahlungen auf ihr Beteiligungskonto rechnen dürfen: Laut Prognose im BaFin-Prospekt wird das Bauprojekt „hugo49“ bei einer Gesamtinvestitionssumme von circa 50 Millionen Euro den Bilanzgewinn mehr als verdoppeln.

Nova Sedes macht sparen wieder lohnenswert

Das Sparen mit der Wohnungsbaugenossenschaft lohnt sich also, und zwar nicht erst ab dem Jahr 2022. Bereits die Gewinne aus dem Jahr 2019 fielen höher aus als die Prognose aus dem BaFin-Prospekt der Nova Sedes Wohnungsbau eG. Und für das laufende Geschäftsjahr 2020 wird laut BaFin-Prospekt eine weitere Gewinnsteigerung von satten 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. Auch die Corona-Krise konnte diese attraktive Gewinnerwartung nicht schmälern. Investierte Mitglieder der Nova Sedes können sich also heute und in Zukunft auf hohe Dividenden-Auszahlungen freuen.

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Klimaziele nur mit Neubau erreichbar

  txn. Der Wohnungsneubau bringt größere Einsparpotenziale bei Energie und Emissionen mit sich als die Bestandssanierung. Foto: Dorniede...